Herzlich Willkommen bei PULS
Oberbürgermeister
Thomas Geisel
 


"Das Jugendzentrum PULS bietet dank attraktiver Angebote und eines engagierten Teams eine bewährte und feste Anlaufstelle für lesbische und schwule Jugendliche in Düsseldorf. Die Einrichtung wird ausgesprochen gut angenommen und ist eben nicht nur Rückzugsraum, sondern auch Ausgangspunkt für zahlreiche gemeinsame Aktivitäten in Düsseldorf und der Region.

Ich halte es für wichtig, dass wir in Düsseldorf das Jugendzentrum PULS haben und als Stadt dessen beeindruckende Arbeit fördern. Das nützt den Jugendlichen und spricht für die tolerante Atmosphäre in Düsseldorf.“


Thomas Geisel

PULS - 5 jahre offen anders!

Zum Auf- und Zuklappen der Einträge die entsprechende Überschrift anklicken.

 

Liebe PULSis, PULS UnterstützerInnen, Familie, Freunde und Freundinnen,

 

Wir sind mittlerweile 5 Jahre alt und in dieser Zeit ist wahnsinnig viel passiert.

Diese Seite führt durch unsere Geschichte, zeigt viele coole Aktionen, erzählt von Höhen und Tiefen und stellt viele engagierte Menschen vor, die das PULS mit Leben füllen und zu dem machen was es ist:

Nicht nur ein Jugendzentrum, sondern oftmals ein zweites Zuhause und ein Ort voller Rückhalt.

 

Viel Spaß beim Lesen dieser bunten Chronik der Vielfalt!

Hier findet Ihr unser Jubiläumsbroschüre auch als pdf

Das sagen Menschen um uns herum über das PULS

 

Manche Organisationen glauben  am Puls der Zeit zu sein. 'Unser Puls' ist  der Zeit weit voraus, denn es bietet   all den  Jugendlichen, die sich angesprochen fühlen,  einen wunderbaren Ort an,  in dem sie  nach ihrer Fasson selig werden dürfen!

Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

 

"PULS - Prävention durch Unterstützung lesbischer, schwuler und trans* Jugendlicher mit Leidenschaft und einem hohen Maß an Sensibilität - ist für uns in Düsseldorf nicht mehr wegzudenken."

PULS Beirat

 

"Vor fünf Jahren wurde das PULS offiziell eröffnet, so manch einer äußerte Skepsis. Heute jedoch steht ein stabiles, aufgewecktes, offenes und intelligentes Geburtstagskind vor uns und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Düsseldorfer Jugendhilfe - ein Rückzugsraum und Ort für attraktive Angebote, dank eines engagierten Teams und den BesucherInnen.
PULS ist ein Wohlfühlort ohne Beleidigungen, mit Raum für viel Spaß, aber auch für Fragen und Probleme.
Das PULS ist in unserer Stadt sichtbar und zeigt stets deutlich Flagge: Gegen Diskriminierung und Weltoffenheit."

Johannes Horn, Stephan Glaremin und Michael Hein, Jugendamt Düsseldorf

 

"PULS ist eine Bereicherung für die Stadt Düsseldorf.

Pro Mädchen gratuliert zum Geburtstag und freut sich auf weitere gute Kooperationen und möchte nicht mehr auf die Zusammenarbeit verzichten."

Marion Klußmann, Vorstandsfrau ProMädchen – Mädchenhaus Düsseldorf e.V.

 

"Ich war vom ersten Moment an mit dem PULS Virus infiziert und manche Wochen öfter dort als zu Hause. Ich habe hier ganz tolle Erfahrungen gemacht und super Menschen kennen gelernt. Ich werde für immer ein PULS-Faden bleiben" =)

Liza, Praktikantin

 

"Durch das Puls haben wir nicht nur berufliche Erfahrungen gesammelt, sondern ganz viele unvergessliche Momente! Es war eine schöne Zeit mit tollen Menschen. Es wurden Freundschaften geschlossen, die bis heute anhalten. Vielen Dank für alles!"

Nadja&Seda, Praktikantinnen

 

"Das PULS war für mich mehr als nur eine Praktikumsstelle. Vom ersten Tag an wusste ich, dass das PULS etwas ganz besonderes und einmaliges ist. Eine Zeit, die ich nie vergessen werde" =)

Lisa, Praktikantin

 

"Das PULS ist ein einmaliger Ort: ein Wohnzimmer für alle! Ob als Besucher oder Teammitglied, es war eine wunderschöne Zeit mit viel Spaß und ganz ohne Ausgrenzung. Auf die nächsten fünf!"

Jens, Ehrenamtler

 

"Für uns bedeutet das PULS in Düsseldorf...
... mit Menschen zusammen arbeiten zu können, die offen, herzlich, menschlich und engagiert in einer einzigartigen Anlaufstelle für Jugendliche in Düsseldorf arbeiten.
Für uns bedeutet PULS Freunde" : - )

Rebecca Thiel, Jugendinformationszentrum zeTT

 

„5 Jahre PULS -  sind 5 Jahre mehr Vielfalt in unserer Stadt. 5 Jahre PULS  - sind für den Jugendring erweiterte Sichtweisen auf jugendliche Welten, sind 5 Jahre Teilhabe von jungen Menschen an gesellschaftlichen Entscheidungen in Düsseldorf, sind 5 Jahre enger Freundschaften und Kooperationen. Herzlichen Glückwunsch und Danke für die Bereicherung unserer Arbeit, unserer Sichtweisen in den letzten 5  Jahren.“

Achim Radau-Krüger, Jugendring Düsseldorf

 

"Das PULS ist eine ganz besondere Begegnungsstätte. Nicht nur für Schwule, Lesben und Trans*sexuelle, sondern einfach für alle Menschen. Ich glaube es gibt niemanden, der aus dem PULS wieder rausgegangen ist und nicht irgendwie menschlich gewachsen ist. Schön, dass es so einen Ort in Düsseldorf gibt."

Madita, Praktikantin

 

"Das PULS hat einen großen Beitrag zum vielfältigen und weltoffenen Bild der Stadt Düsseldorf geleistet. Es ist ein Ort an dem man sich zu Hause fühlt, der einen auffängt und stärkt, an dem man Freunde fürs Leben kennenlernt und ohne den ich persönlich nie so selbstbewusst und zufrieden mit mir und meiner Umgebung geworden wäre, wie ich es heute bin."

Kimi, damaliges Team-Mitglied

 

5 Jahre PULS

Vor fünf Jahren wurde das PULS offiziell eröffnet. Als das PULS aus der Taufe gehoben wurde, da war diese Einrichtung nur den Wenigsten ein Begriff. Auch gab es an manchen Orten einige Skepsis. Heute, fünf Jahre später, steht ein so stabiles, aufgewecktes, offenes und intelligentes Geburtstagskind vor uns. Eine Einrichtung, die Dank ihres attraktiven Programms, ihres ehrenamtlichen und hauptberuflichen Teams und der vielen engagierten Besucherinnen und Besucher zu einem festen und unverzichtbaren Bestandteil der Düsseldorfer Jugendhilfe geworden ist - ein Rückzugsraum und ein Ausgangspunkt für zahlreiche gemeinsame Aktivitäten in Düsseldorf.

Ein Ort, in dem es keine blöden Sprüche, Fragen und Beleidigungen gibt. Also eine diskriminierungs- und stressfreie Zone!  Ein Ort für viele spannende Begegnungen, für Fragen und Probleme, aber auch für viel Spaß und für coole Aktionen. Das PULS ist unserer Stadt sichtbar und zeigt stets deutlich Flagge: Gegen Diskriminierung und für Weltoffenheit.

Hinter dem Namen verbirgt sich zwar keine Abkürzung. Für mich bedeutet PULS aber:

P arteiliche Arbeit
U nterstützung in allen Lebenslagen
L iebevoller Umgang
S olidarität

In diesem Sinne alles Gute für die weitere (Zusammen)Arbeit, die stets am Puls der Zeit bleibt und weiterhin Impulse setzt.

Michael Hein

Die Entstehungsgeschichte von PULS

Vor 157766400 Sekunden oder 2629440 Minuten oder 43824 Stunden oder 1826 Tagen oder 261 Wochen oder 60 Monaten oder 5 Jahren haben wir das Jugendzentrum PULS offiziell eröffnet.

5 Jahre geprägt von Ideen, Engagement und Motivation vieler Jugendlicher, die ihr eigenes, heimisches Jugendzentrum in liebevoller Kleinst- und Großarbeit erdacht, renoviert, verschönert, belebt und in die Welt getragen haben. Von der Namens-, Farb- und Sloganfindung und der Logogestaltung bis hin zum Streichen und Möbelaufbauen war Teamwork angesagt.

 

Zuvor ist dank vieler engagierter Menschen aus Politik, Jugendamt, der Fachgruppe „Gewalt gegen Lesben und Schwule – Präventionsmaßnahmen“ des Kriminalpräventiven Rates und dem Trägerverein „schwul lesbische Jugendarbeit Düsseldorf e.V.“ die Konzeptionierung und Finanzierung gelungen. So konnten die Leitung und die erste Honorarkraft im September 2009 mit den Vorbereitungen für eine zielgruppenspezifische Anlaufstelle in der Landeshauptstadt Düsseldorf beginnen.

 

 

Bis zum Bezug der Räumlichkeiten gab es viel zu tun… Eine Mädchengruppe konnte in dem Jugendinformationszentrum zeTT aufgebaut werden und die Jungengruppe „Kuckuckseier“ wurde von der AIDS Hilfe übernommen. In gemeinsamen Workshops wurde über Angebote, Öffnungszeiten, Gestaltung, etc. viel diskutiert und entschieden.

 

 

„Düsseldorfs Jugend pulsiert“ ist das Motto bei vielen Events und dass das der Fall ist, wurde in den letzten Jahren oft bewiesen! Allein die Eröffnungsfeier Ende November 2010 war der Hammer – das PULS war mit über 170 Menschen brechend voll, Frau Staatssekretärin Bredehorst, Frau Bürgermeisterin Dr. Strack-Zimmermann, Trägervertreter Herr von der Forst und Einrichtungsleiterin Frau Hansjürgen fanden passende Worte, die Band sorgte für musikalische Impressionen, es wurde gelacht, gefeiert und vor allem bewundert und bestaunt. Die zahlreichen Gäste waren begeistert von der äußeren Form unseres Zentrums, genauso von der herzlichen Atmosphäre.

In Erinnerung geblieben sind die tollen Feiern, Ausflüge, Diskussionen und Aktionen, aber auch der Austausch mit „Gleichgesinnten“ und die Unterstützung durch das Team.

 

 

Dass das PULS als Jugendzentrum einen Platz in Düsseldorf gefunden hat, wird noch klarer, wenn man sich ansieht, wie viele neue Jugendliche seit der Eröffnung dazu gekommen sind. Außerdem ist das PULS im Stadtbild sichtbar, aktiv im Jugendring vertreten, kooperiert mit dem Jugendrat, der DGB Jugend, der evangelischen Jugend, SchLAu,… zu CSDs, hat mit der Fachgruppe vom Kriminalpräventiven Rat und weiteren 2 Posterkampagnen auf den Weg gebracht und wird oftmals von Schulen, Eltern und anderen Jugendfreizeiteinrichtungen angefragt.

 

 

Wir haben uns in den Jahren über Besuche von Menschen wie unserem Oberbürgermeister und Bürgermeister gefreut, Vorsitzenden und Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses, unserem Beirat, KollegInnen aus verschiedenen Netzwerken, großzügigen UnterstützerInnen, interessierten Eltern, Großeltern, Tanten, Onkeln, Geschwistern, etc. gefreut!

Meilensteine

 

2009:

Mai ->                                  Bewilligung der Mittel

September ->                        Einstellung des Teams

Oktober ->                           Übernahme der schwulen Jungengruppe                                           „Kuckuckseier“ in der AIDS-Hilfe

                                          1.Teilnahme Jugend trifft Politik

November ->                         1. Beiratstreffen

Dezember ->                          erstes lesbisches Mädchentreffen im zeTT

Winter ->                              Raumsuche

 

 

2010:

Februar & März ->                 Workshops „Namensgebung, Farben, Logo, Slogan,                                            Angebote, Öffnungszeiten“

April ->                                1. Family- & Friendsday

Juni  ->                                1. Teilnahme am CSD Düsseldorf,

Sommer ->                            Renovierung und Einrichten

Oktober ->                           Einzug

November ->                         Eröffnung

 

 

2011:

März ->                                 1. Generationen-Café

Mai ->                                   1. Plakatkampagne gegen Homophobie im Fußball

Juli ->                                   1. PULS Sommercamp

Oktober ->                            Präsentation des Plakats vor einem DFB Pokalspiel                                            der Fortuna

 

 

2012:

Februar ->                            Rückhalt vom Beirat und der Stadt nach Tiefpunkt

Oktober ->                            1. Ü20 Abend

                                          Coming Out Day, Kino gegen Rechts

 

 

2013:

Gedenkveranstaltung zu schwulen Opfern der NS-Zeit, Zeitzeugenkontakt

 

 

2014:

April ->                                  SchLAu Düsseldorf im PULS

August ->                               Kultur*imPULS

 

 

2015:

Mai ->                                   Besuch OB

September ->                         neue Kollegen

Oktober ->                            Flüchtlingsthemen mit syrischem PULSi

November ->                          5. Jubiläum

Düsseldorfs Jugend PULSiert - CSDs in Düsseldorf (2010 – 2015)

Stolz und glücklich für die LSBT*-Rechte einstehen, Flagge zeigen, singen, tanzen, beten, lachen, gemeinsam stark sein, neue Jugendliche in den PULS-Bann ziehen, uns selbst und andere respektieren. All diese Dinge stehen für uns nun schon seit Jahren im Zusammenhang mit dem Christopher Street Day. Das jährlich in Düsseldorf stattfindende CSD-Wochenende ist für uns PULSis jedes Mal aufs Neue ein echtes Highlight.

In Anlehnung an den damaligen Widerstand in der Christopher Street in New York wird heutzutage der CSD in vielen verschiedenen Städten weltweit veranstaltet. Jedes Jahr setzen wir uns mit diesem Thema auseinander, organisieren gemeinsam einen Informationsstand für das CSD-Straßenfest, beteiligen uns an der Planung des CSD-Gottesdienstes und nehmen an der Demonstration teil, die lautstark, bunt und auffällig durch die Düsseldorfer Innenstadt zieht. Besonders dankbar und glücklich sind wir über unsere MitstreiterInnen von der DGB Jugend, der evangelischen Jugend, dem Jugendrat und SchLAu Düsseldorf.

 

 

PULS-Sommercamp 2011 – 2015

Seit 5 Jahren fahren wir schon zusammen ins PULS-Sommercamp. Das ist immer wieder eine riesige Aktion, mit viel Planung und Aufwand. Aber es lohnt sich jedes Jahr!

Nachdem wir 2011 noch auf dem Zeltplatz in Wachtendonk waren, fahren wir seit 2012 immer auf den Jugendzeltplatz am Lippesee im schönen Paderborn. Diesen nehmen wir immer allein in Beschlag und können uns auf dem Gelände ausbreiten, laut sein und uns entfalten. Halt tun und lassen, was wir wollen.

Natürlich hocken wir nicht nur auf dem Platz im Kreis und singen Lieder am Lagerfeuer, sondern machen auch Ausflüge. Standard ist dabei der Besuch der Paderborner Innenstadt mit dem legendären Hasenfenster – seitdem kennen viele PULSis Paderborn fast so gut wie Düsseldorf! Aber auch schwimmen, Besuche im Kletterpark oder der Kletterhalle (je nach ostwestfälischer Wetterlage), Wasserski fahren, bowlen und bodypainten am Lippesee sind unter anderem Aktionen, die jedes Jahr aufs Neue die Gruppe zusammenschweißen.

Wir haben jetzt schon so viele schöne Erinnerungen und Momente gesammelt und wir sind uns sicher, dass sich dies auch in den nächsten Jahren nicht ändern wird!

Kultur*imPULS

Das Projekt „PULS International“ wurde Mitte 2014 ins Leben gerufen, da auch viele lesbische, schwule, bi und trans* Jugendliche mit Migrationshintergrund das PULS besuchen und sich nach Austausch und Sichtbarkeit von Mehrfachdiskriminierung sehnten. Die PULSis kommen aus über 15 verschiedenen Ländern und Kulturen, wie Brasilien, Marokko, Türkei, Ghana, Senegal, Kongo, Polen, USA, Saudi-Arabien, Ägypten, Bulgarien, Venezuela, Griechenland, Spanien, Syrien, Russland, etc. und gehören teilweise unterschiedlichen Religionen an.

In Workshops durften wir direkt mitentscheiden. Es ging um Themen & Inhalte des Projekts, Zeiten und die Namensgebung. Nach mehreren Treffen entwickelten sich der Name und ein festes Team.

Kultur*imPULS ist ein weltoffener Treff für alle, mit dem Augenmerk auf gesellschaftskritische Themen und die Vielfalt der Kulturen. In den vergangenen Monaten haben wir dargestellt, wie die verschiedenen Religionen zur Homosexualität stehen. Außerdem schauten wir uns die politischen Rechte für LSBT* in verschiedenen Ländern an und organisierten z.B. eine Lesung, in der es um Homosexualität als Fluchtgrund ging. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, veranstalten wir auch Spiel-, Film-, und Kochabende aus aller Welt und eine gemütliche Multikulti-Weihnachtsfeier.

 

Vera & Abdi

 

Trans*Jugendliche im PULS

Wir fühlen uns im PULS herzlich willkommen und für uns ist dieser Ort ein Anker geworden, der uns schützt & stützt, wenn es mal mit der Familie oder sonst irgendwo kracht! Es gibt zwar keinen Abend nur für Trans*Jugendliche, aber hier gibt es keine blöden Reaktionen oder Sprüche. Jede und jeder kann sich hier ausprobieren, auch wenn man sich über seine Identität unsicher ist. Meistens sind in der Woche etwa fünf bis acht Trans*Jugendliche im PULS, die sich austauschen und über neue Gesichter freuen.

So oder so, natürlich kann man mit allen PULSis über seine Probleme oder Interessen reden, auch die MitarbeiterInnen aus dem PULS-Team haben immer ein offenes Ohr für uns.

Viviano, Aaron und Sophie

 

 „Für mich sind die Leute im PULS einfach wie eine große Familie, bei der man so sein kann, wie man ist.“

 

PULS mit Handicap

Im PULS ist ein Handicap überhaupt kein Problem, egal ob im Rollstuhl oder sehbehindert, da es barrierefrei ist. Aber viel entscheidender ist, dass es auch keine Barrieren im Kopf gibt. Dies ist sicherlich auch ein Grund dafür, dass es einige PULSis und Besucher*innen mit einem Handicap gibt und alle immer gerne wiederkommen. Dazu trägt aber auch die herzerwärmende Offenheit und Hilfsbereitschaft der anderen bei. Von der ersten Minute an fühlt man sich willkommen und zu Hause. Wirklich gut war, dass sich das PULS mit großer Beteiligung mit dem Thema Homosexualität und Handicap an einem Themenabend beschäftigt hat. Insgesamt wird einfach gleich inklusiv gedacht, jede und jeder wird gesehen, wie er oder sie ist und nicht als Rollstuhlfahrer, Blinder oder, oder, oder...

Sabrina, Abdi, Benedikt, Benjamin, Sebastian, Lucas, Philipp

Ein bisschen Puls für alle .....

Wenn unsere Kinder älter werden, sich selbst entdecken, Erfahrungen sammeln und sich die Welt anschauen, wissen auch wir als Eltern nicht immer sofort, was los ist. Und dann kommt der Moment: "Mama, Papa, ich möchte euch was sagen: ich bin lesbisch .... ich bin schwul."

Und dann hören wir erstmal zu. Wir hören lange zu ...... und am Ende des Gesprächs fühlen wir Dankbarkeit, wenn wir erfahren, dass es doch tatsächlich einen Ort gibt, den junge Menschen finden, wenn sie sich mit der Frage beschäftigen, bin ich vielleicht lesbisch oder schwul?

 

Das Puls macht noch mehr als zuhören. Es schafft Sicherheit, es bietet Austausch, es gibt Geborgenheit und organisiert jede Menge Veranstaltungen mit kulturellen Inhalten, höchst sozialpolitischem Engagement. Das Puls ist ein Ort der Begegnung für alle, es wird einfach ein Stück zu Hause. Für junge Menschen aus Düsseldorf und den umliegenden Städten, auch für junge Menschen, die nun für ihre Ausbildung in Aachen, Berlin oder Hamburg wohnen. Im Puls wird viel gelebt, Hochs und Tiefs, eingeladen und gefeiert, diskutiert und weiter diskutiert, Ferienaktionen überlegt und ausgiebig genossen. Jana Hansjürgen und ihr Team sind einfach nur großartig! Danke!

 

 

Und das alles als Eltern zu erleben, wie unsere Töchter und Söhne an diesem liebevollen und sicheren Ort zu selbstbewussten Menschen heranwachsen, macht uns mehr als glücklich. Wie gut, dass es euch gibt. Das gibt auch uns als Eltern Sicherheit und Vertrauen.

 

Zu eurem kleinen Jubiläum, liebe "Pulsis" bedanken wir uns herzlich bei euch als Eltern dabei zu sein und wünschen euch alles Liebe und nur das Beste für die Zukunft.

Wir bedanken uns an dieser Stelle auch ausdrücklich bei der Stadt Düsseldorf für ihre großzügige Unterstützung.

 

Die Elterngruppe im Puls