Herzlich Willkommen bei PULS
Oberbürgermeister
Thomas Geisel
 


"Das Jugendzentrum PULS bietet dank attraktiver Angebote und eines engagierten Teams eine bewährte und feste Anlaufstelle für lesbische und schwule Jugendliche in Düsseldorf. Die Einrichtung wird ausgesprochen gut angenommen und ist eben nicht nur Rückzugsraum, sondern auch Ausgangspunkt für zahlreiche gemeinsame Aktivitäten in Düsseldorf und der Region.

Ich halte es für wichtig, dass wir in Düsseldorf das Jugendzentrum PULS haben und als Stadt dessen beeindruckende Arbeit fördern. Das nützt den Jugendlichen und spricht für die tolerante Atmosphäre in Düsseldorf.“


Thomas Geisel

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des Jugendzentrum PULS in Düsseldorf! Zum Auf- und Zuklappen der Einträge die entsprechende Überschrift anklicken.

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Zeltlager 2012

Dieses Jahr war es endlich wieder so weit. Die Woche, auf welche wir alle seit dem letzten Zeltlager gewartet haben, war gekommen.
Die Koffer waren gepackt und die Autos standen bereit zur Abfahrt. Um Punkt zwölf Uhr trafen alle Pulsianer und Pulsianerinnen im PULS ein und es herrschte eine emsige Stimmung, erfüllt von Vorfreude.
Nachdem dann auch endlich der letzte Schlafsack und die letzte Luftmatratze in den Autos verstaut worden waren, konnte es tatsächlich los gehen. In dem einen Auto begleitete das Killekitzelmonster die Mitfahrenden und in dem anderen surrten die Bässe von den neuesten Hits der Charts. Die Fahrt verlief ruhig und wir trudelten alle nacheinander auf dem kleinen, sehr unscheinbaren Zeltplatz in Paderborn ein.
Die Zelte waren schnell aufgebaut und die Autos fix leer geräumt. Der Zeltplatz hatte schnell PULS-Charakter, denn durch Girlanden und Luftballons hatten wir schnell unser „Revier“ markiert.
Natürlich durfte die Homo-Flagge nicht fehlen und so stellten wir uns alle feierlich um den Fahnenmast und hissten die Regenbogenflagge, während wir alle lautstark „Wir sind alle homosexuell!“ sangen. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt und dann ging es los mit den berühmt-berüchtigten „Kennlernspielen“, für welche das PULS ja bekannt ist. Wir verteilten uns pärchenweise auf dem Platz, mussten möglichst viel über den Partner in Erfahrung bringen und dann den übrigen das Erfahrene berichten.
Natürlich hatte Kimi noch ein Ass im Ärmel und verunsicherte die Truppe erst einmal mit seltsamen Zettelchen, die jeder bekam. Auf den Zetteln stand der Name der Person plus eine Aufgabe, die der- oder diejenige den nächsten Tag über zu erfüllen hatte. Unter anderem war dem einen immer kalt, dem anderen immer warm, der nächste kannte immer eine Abkürzung und für Jana war immer alles pädagogisch wertvoll. Kimi achtete darauf, dass sich immer alle eincremen (obwohl ihr das immer erst nach den Aktionen eingefallen ist, wenn es eh zu spät war) und Jan hat sich einen wundervollen Sonnentanz ausgedacht, welcher die gesamte Woche von allen fleißig getanzt wurde. Gerade Wibke war eine erfolgreiche Nachahmerin und hat im Bikini im strömenden Regen mitten in einem Wohngebiet auf einem Parkplatz die Sonne „hervorgetanzt“.
Am ersten gemeinsamen Abend haben wir das Essen sogar noch auf der Wiese genießen können und abends gemütlich den Tag am Lagerfeuer ausklingen lassen.
Kaum war die erste Nacht im Zelt vorbei, hatte das erste Küchenteam das Frühstück vorbereitet und wir haben uns alle zusammen für den bevorstehenden Tag gestärkt.
Dieser schien vielversprechend zu werden, denn auf dem Wochenplan stand dick und fett: Wasserski! Die Erwartungen hatten sich definitiv erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Das Wetter war an diesem Tag überragend und die Wasserski-Leute versuchten ehrgeizig, sich auf den wackeligen Skiern zu halten. Natürlich war der Neid groß, wenn Kimi immer wieder mit einer anderen Art von Skiern an uns vorbei düste und ihre Runden drehte.
Doch der/die ein oder andere schaffte sogar eine ganze Runde und stolzierte stolz zur Gruppe zurück. Als wir dann alle unsere Zeit abgefahren hatten und die, die nicht fahren wollten, ihre Strandzeit beendet hatten, fuhren wir erschöpft, aber glücklich, zurück zum Lager. Doch obwohl die Muskeln schlaff waren und die Glieder anfingen zu schmerzen, sollte das für diesen Tag noch nicht alles gewesen sein.
Denn Jana hatte natürlich volles Programm und es ging direkt weiter mit einer kleinen Besichtigung von Schloss Neuhaus, wo wir dann auch ein leckeres Eis genießen durften. Am Abend gab es wieder ein schmackhaftes Essen, hier wurde dann auch das Spiel des vorherigen Abends aufgelöst und es war höchst amüsant zu sehen, wie viele Aufgaben schon während des Spiels aufgedeckt worden waren. Damit nicht genug, wurde direkt das nächste spannende Spiel vorgeschlagen: „Das Mörderspiel“!
Wie erwartet kam dieses Spiel sehr gut in der Gruppe an und es wurden die Zettel gezogen. Alle waren gespannt, wer wohl der Mörder sein konnte, welcher die Aufgabe hatte, möglichst oft alleine mit einer Person zu sein, um diese dann ungestört „umzubringen“. Eine Liste wurde aufgehängt, in welche der „Umgebrachte“ Ort und Zeit des „Todes“ eintragen musste und zum Ende hin wurde aufgeklärt, dass unser Küken Marlene die Mörderin war, vor der sich alle so fürchteten.
Am Lagerfeuer wurde feucht-fröhlich vom Tag geschwärmt und von den Erfolgen oder auch Nicht-Erfolgen beim Wasserski berichtet.
Am nächsten Morgen war das Stöhnen groß. Fast alle Wasserskifahrer klagten wegen Muskelkater und Gliederschmerzen und kaum einer konnte ein Glas heben, ohne das Gesicht vor Schmerz zu verziehen. Doch das diente natürlich wieder der Belustigung der anderen, die nicht mit Wasserski gefahren sind, und so heiterten wir uns immer wieder gegenseitig auf.
Den Tag verbrachten wir in Janas Heimatstadt Paderborn und schauten uns einige Sehenswürdigkeiten, wie die Statuen der Waschfrauen an der Pader, das Drei-Hasen-Fenster im Dom und die Paderquellen an.
Natürlich durfte ein Eis nicht fehlen und diese Eisdiele wird so schnell keiner vergessen. Die verrücktesten Eissorten und unfassbar viel Auswahl – da war für jeden was dabei.
Als Abschluss für diesen erfolgreichen Stadttag sind wir alle zusammen bowlen gegangen und haben dabei sehr ausgefallene Techniken des Bowlings erfunden, mit denen es sich viel leichter und auch lustiger spielen lässt. Das wurde selbstverständlich auch alles von Jana höchstpersönlich mit der Videokamera festgehalten.
Wieder im Lager angekommen waren wir alle sehr erschöpft und nach dem Essen genossen wir die Wärme des Lagerfeuers. Doch das war nicht alles für diesen Abend. Denn da das erste „Mörderspiel“ ein voller Erfolg war, bemühten sich Kimi und Jana erneut, uns für eine andere Art des Mörderspiels zu begeistern. Alle waren sofort Feuer und Flamme, denn dieses Mal waren die Spielregeln ein bisschen anders: Jeder zieht einen Namen und muss versuchen, diese Person „umzubringen“, indem er oder sie dieser etwas direkt in die Hand gibt. Ist eine Person „tot“, gibt diese ihren Zettel an den „Mörder“ weiter und so nahm das Spiel seinen Lauf, bis nur noch zwei Menschen übrig waren, die sich dann schlussfolgernd gegenseitig hatten.
Hinzu kam, dass Steff und ich noch eine kleine Überraschung für die Pulsianer und Pulsianerinnen vorbereitet hatten: Eine Nachtwanderung. Wir haben uns dann schnell unbemerkt verzogen, um uns das richtige Make-Up zu verpassen. Als Zombie-Pipi Langstrumpf und als Phantom der Oper zogen wir los und versteckten uns tief im Wald. Mittlerweile war es dunkel und als die Truppe an uns vorbei kam, ließen wir dem Spuk freien Lauf. Als dann auch der letzte verstanden hatte, wer da wirklich hinter den Kostümen steckte, ließen wir den Abend ausklingen und kuschelten uns erschöpft in unsere Schlafsäcke.
Donnerstagmorgen haben wir den Tag, so wie sich das gehört, mit einem ausgewogenen Frühstück begonnen und es wurde ein neues Spiel angekündigt, denn es wurden wieder Zettel gezogen, auf dem sich wieder ein Name befand. Die Person auf dem Zettel hat nun das Vergnügen den ganzen Tag, von der Person, die gezogen hat, verwöhnt zu werden. So wurden reihenweise Tees gekocht, Kakao gerührt und Massagen verteilt.
Weiterhin war ursprünglich für diesen Tag Klettern im Kletterpark geplant, doch es sollte anders kommen. Da das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung machte, weil es nur regnete und kein baldiges Ende vorauszusehen war, musste eine Alternative her.
Kimi trommelte alle in der Küche zusammen und versuchte, den schon total niedergeschlagenen Mädels und Jungs, zu erklären, dass klettern für uns wohl ausfallen würde. Doch sie hätte eine ganz klasse Alternative gefunden, nämlich wandern durch Dürenhagen. Die langen Gesichter und die Stimmung, die jetzt auf dem Tiefpunkt war, war nicht gerade ein tolles Feedback fürs Team. Aber!? Wie sollte es auch anders sein, Kimi hatte sich einen Scherz mit uns erlaubt und nachdem der Schock verdaut war, wurde verkündet, dass wir alle zusammen in eine Therme fahren, was rutschen, schwimmen, schwitzen und Entspannung bedeutete. Die Menge war wieder im Spiel und vollkommen begeistert von dieser Idee. Manche unter uns hätten diesen Programmpunkt direkt von vorne rein dem Klettern vorgezogen.
Nach diesem entspannten Schwimm- und Saunatag pilgerten wir zurück ins Lager und anstatt das Abendessen zu kochen, haben wir den großen Grill angeschmissen, Maiskolben geknabbert und Würstchen gegessen. Gesättigt und zufrieden stand nun der jährliche „Sternchen-Abend“bevor, auf den sich ganz besonders Jana sehr gefreut hat.
Im Laufe der Woche hatten die Teilnehmer/innen Zeit, sich in kleinere Gruppen aufzuteilen und sich einen Programmpunkt für den „Sternchen-Abend“ zu überlegen. Dieses Jahr war der Abend sehr konträr zum letzten Jahr, doch trotzdem wieder ein voller Erfolg.
Es mussten Liedertexte, welche vom Englischen ins Deutsche und andersrum übersetzt worden waren, erraten werden, es wurde ein „Dickmänner-Wettessen“ veranstaltet, Filme mussten pantomimisch dargestellt und erraten werden und und und… Der Abend war abwechselungsreich, witzig und stärkte meiner Meinung nach noch mehr den Zusammenhalt der Gruppe. Absolutes Highlight des Abends war die Vorstellung der Gruppe von Maijlinda, Lisa, Laura und Marlene welche sich das Lied „Zombie“ herausgepickt haben und dieses umdichteten zu einer „PULS-Hymne“ rund ums Zeltlager. Das war der krönende Abschluss für eine wunderbare Woche.
Den Rest des Tages verbrachten dann alle gemütlich am Lagerfeuer und ließen die Woche noch einmal revue passieren.
Am letzten morgen wurde nur noch die „To-Do-Liste“ abgeklappert: Koffer packen, Zelte abbauen, Platz aufräumen, abfahren, heil ankommen.
Nach einer ausgiebigen Feedback-Runde, die so gut wie ausschließlich positiv ausgefallen war, wurde noch ein weiteres Mal die „PULS-Hymne“ gesungen und dann machten sich alle auf den Heimweg. Erschöpft und trotzdem total zufrieden trudelten alle nacheinander im PULS ein.
Alles in allem war die Woche abenteuerreich, aufregend, lustig und anstrengend zugleich. Dadurch, dass wir uns alle so nah waren, wurde die Gemeinschaft gestärkt und neue Freundschaften wurden geschlossen. Ich persönlich habe es sehr genossen, auch die Mädels und Jungs näher kennen zu lernen, mit denen ich sonst eher weniger zu tun hatte. Es ist immer wieder erfrischend und schön mit dem PULS ins Zeltlager zu fahren, das liegt nicht nur an dem überragenden Team, sondern auch an den vielen verschiedenen tollen Persönlichkeiten, die alle ihren Teil zur Gruppe beitragen.

Maike, 19

Neue Bibliothek im PULS

Mit vielen neuen Büchern über Schwule und Lesben, sowohl Krimis, Sachbücher als auch Romane -  die PULS-Bibliothek ist ganz neu aufgebaut und kann von euch durchstöbert werden. Einen großen Dank der Lesben- und Schwulenbibliothek Düsseldorf und allen Spendern!!! Zum Ausleihen der Bücher wendet euch bitte an das PULS-Team.

CSD in Düsseldorf eine Kooperation zwischen PULS und der DGB Jugend

Versteckt in der Altstadt zwischen Imbissbuden befindet sich die Berger Kirche, dort fand am Freitag den 25.05.2012 der Auftaktgottesdienst für den Christopher Street Day (CSD) unter dem Motto „We’ re Europe – ’re we Europe?“  in Düsseldorf statt. Der als kritisch angekündigte Gottesdienst hielt sein Versprechen. Erstmals nahm ein katholischer Priester teil, der jedoch mehrfach betonte, dass seine Kirche nicht hinter ihm stünde, wenn es um die Gleichberechtigung aller Schäfchen ginge. Dementsprechend gut wurde der Gottesdienst aufgenommen, viele waren gekommen und besonders die hohe Anzahl an grünen PULS T-Shirts stach hervor.

 

Die grünen Shirts waren das gesamte Pfingstwochenende ein Erkennungszeichen, denn auch am Samstag und am Sonntag war Düsseldorf in Regenbogenfarben gekleidet.

Am Samstag traf sich die DGB Jugend mit der PULS Jugend am Apolloplatz um dort den gemeinsamen Infostand aufzubauen und herzurichten. Besonders ins Auge fiel die von der PULS Jugend hergestellte Europakarte und das von Thomas Ziegler zur Verfügung gestellte, vom Vater selbst gebastelte Glücksrad, welches trotz Antikwert besonders von den jüngeren Besuchern bewundert wurde.

 

Bei strahlendem Sonnenschein konnten passend zu dem Motto Fragen zum Thema Anerkennung und Rechte von Homosexuellen in Europa beantwortet werden. Bei den Gewinnen waren besonders die grünen PULS-Schlüsselbänder und die NRW Nazifrei Buttons gefragt.

Neben dem Glücksrad gab es von unserer Seite aus noch Erwachsenen Schminken, vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Ekaterina für ihre sehr gefragten RegenbogenJ!

 

Auch Am Sonntag wurde der CSD von fantastischem Wetter begleitet. Ich hörte sogar jemanden munkeln, dass Gott Homosexuellen gegenüber offenbar gut gesinnt sein müsste, denn bereits letztes Jahr hatte sich das Wetter von der besten Seite gezeigt. Für viele fand am Sonntag der Höhepunkt des CSDs statt: Die Parade.

 

Sie war wirklich sehr beeindruckend, von außen hat sie keiner von uns gesehen, aber ich denke, dass jeder von uns, der sich unter die PULS Jugend gemischt hatte, das Kribbeln und das Außergewöhnliche gespürt hat. Mit viel Freude und Spaß an der Sache wurden zig La Ola Wellen und Humbas gemacht, Sprachbänder ans Äußerste gedehnt und nach Außen hin Einigkeit gezeigt, dass es ein Normal nicht gibt und dass jeder Mensch in unserer Gesellschaft Anerkennung verdient.

Düsseldorfer Bibliothek stellt Bücher und Filme zur Verfügung

Lesben- und Schwulenbibliothek Düsseldorf stellt PULS Filme und Bücher zur Dauerleihgabe zur Verfügung! Wir freuen uns auf viele schöne Film-Abende im PULS, wünschen unseren Leseratten viel Spaß beim Schmökern und bedanken uns herzlich beim Bibliotheksteam!
Weitere Infos zur Lesben- und Schwulenbibliothek:
www.lusbd.de

Elli im PULS - Lebe offen anders - trifft voll zu

Elli Erl im PULS Düsseldorf

Lebe offen anders - trifft voll zu

Elisabeth Maria Erl, besser bekannt als "Elli" ist die bisher einzige Frau, die bei Deuschland sucht den Superstar gewonnen hat.

2004 war ihr Sieg bei der bekannten Casting Show. Mittlerweile ist Elli 32 Jahre alt, wohnt in Köln und ist Lehrerin an einer Realschule in Düsseldorf. Ihre Unterrichtsfächer sind Sport und - wie erwartet - Musik.

Am 07.11.11 war Elli in unserem schwul- lesbischen Jugendzentrum PULS, hat ein großartiges unplugged Konzert gegeben und aus ihrem Buch gelesen. In privater Atmosphäre erzählte sie einiges und hinterher nahmen wir auch die Chance eines Inteerviews wahr.

Wir haben sie gefragt, was sie über ihre zeit bei DSDS im Nachhinein denkt und sie beantwortete dies damit, dass sie nichts in ihrem Leben bereut. Die Teilnahme bei der ersten Castingshow Deutschlands bzw. die Zeit danach "war nicht immer schön und leicht, da man ständig mit Vorurteilen zu kämpfen hat", doch sie hat auch viel Erfahrung gebracht.

Ihrer Meinung nach wäre ihr Leben ohne DSDS so verlaufen, wie es nun ist, allerdings denkt sie, dass sie in Bayern geblieben wäre, wo sie auch her kommt, statt nach Köln gezogen zu sein.

Musik stellt einen großen Lebensinhalt für sie dar. Hätte Elli heute allerdings noch einmal die Wahl, zu DSDS zu gehen, würde sie dies dankend ablehnen. "Ich würde mich nie im Bikini vor Dieter Bohlen stellen, außerdem hätte ich keine Lust, dass mein Privatleben so auserinandergenommen werden würde".

Sie denkt, dass sich bei Casting-Shows viel geändert hat. Sie ist selbst mittlerweile "übersättigt" und sieht sich nur selten Sendungen wie DSDS oder Popstars an.

"The Voice of Germany"  hat sie allerdings interessiert, da dort mehr Wert auf Musik gelegt wird, im Gegensatz zu privaten Geschichten der Teilnehmer.

Elli war für uns natürlich ein perfektes Beispiel dafür, dass man trotz Coming Out natürlich auch bekannt sein kann. Sie hat sich damals als Bisexuell geoutet, da sie sich noch nicht Sicher war, was sie will, lebt alleerdings jetzt in einer lesbischen Beziehung. Ihr Outing hat sie niemals in ihrer schullaufbahn oder Musikkarriere beeinflusst. Allerdings sagt sie auch, dass sie sich, als sie noch jünger war, auch einen ort, wie das PULS gewünscht hätte. Sie beschreibt das PULS als Ort, an dem man Gleichgesinnte treffen, Freunde finden, und sich mit anderen austauschen und einfach über alles reden kann. Dies sind ihrer Meinung nach auch die Stärken am PULS.

"Am Meisten gefallen hat mir eure Einrichtung. Saugemütlich. Der Kaffee ist ganz lecker und viele nette und interessante Menschen sind anzutreffen."

Unsere letzte Frage war, bei Elli aktuell, bei uns zukunftsorientiert, ob es an Schulen mehr Aufklärung geben sollte oder ob mehr passieren muss. Sie beantwortete diese damit, dass an ihrer Schule zu dem Thema viel passiert, es allerdings trotzdem viel Aufklärungsbedarf gibt. Dies fällt ihr vor allem auf, wenn auf den Schulhof die Schimpfworte "Schwul" oder "Homo" fallen. Nach dem wunderbaren Abend mit Elli im PULS hatten wir noch einmal die Chance, sie singen zu hören und haben zusätzlich schön schräg mitgesungen. :-)

Wir hoffen, es war nicht das letzte mal. Vielleicht kommst du ja auch mal vorbei - bei Elli oder bei uns ins PULS

Kampagne gegen Homophobie im Fußball

"Schwule & Lesben gibt´s in jedem Stadion" ... so lautet die Düsseldorfer Kampagne gegen Homophobie im Fußball!!

 

Fortuna Düsseldorf hat gegen München im DFB-Pokal gespielt und glorreich gewonnen. Mit einem Siegesgefühl gingen auch vorher einige vom Platz, denn ein großes Projekt wurde wieder entschieden gefördert.

Es gibt ein Plakat, welches zeigt, dass es Schwule und Lesben in jedem Stadion gibt. Die neue Poster-Kampagne wurde vor dem Spiel auf dem "heiligen" Rasen vorgestellt von Jana Hansjürgen, der Leiterin des PULS Düsseldorf, Dirk Bierholz, dem Leiter des Fortuna-Fanprojekts und Louisa Voßen, einer Jugendlichen des PULS und Mitwirkende bei der Kampagne.

Die Poster hingen im ganzen Stadion, an jeder Säule und an den Würstchen-Ständen. Außerdem hängt es auch als Poster in vielen Sporteinrichtungen und Fußballvereinen in Düsseldorf aus.

An der tollen Unterstützung von Stadt und Verein sieht man wieder einmal, dass Akzeptanz groß geschrieben wird! Ein Danke für die Unterstützung vom schwul-lesbischen Jugendzentrum PULS aus Düsseldorf.