Hello, shalom, selam, salam aleykum, hej, namaste, buenos días und hallo!

Herzlich Willkommen auf der Homepage des schwul-lesbischen Jugendzentrums Düsseldorf "PULS". Oder korrekter gesagt, dem neuen Jugendzentrum für Schwule, Lesben, Bis, Trans*, ..., und natürlich auch heterosexuelle Freunde - doch aufgepasst:

Also: Bist du unter 27 und fühlst dich angesprochen, bist du herzlich eingeladen vorbeizuschauen und neue Leute kennen zu lernen. Und keine Angst, wir sind alle irgendwann das erste Mal durch die PULS-Tür gegangen.

Aber bei uns wirst du dich schnell wohl fühlen. Ob bei Filmabenden, beim gemeinsamen Kochen, Kickern, diversen Aktionen (CSD, Kanu fahren, etc.) oder einfach nur gemütlichen Beisammensein, im PULS ist immer was los.

Und wenn dir etwas auf dem Herzen liegt, sei es Coming-Out, Schule, Eltern oder sonstige Probleme, mit Jana oder Jan hast du immer eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner.

Seit November 2010 in den neuen Räumen auf der Corneliusstraße treffen wir uns mehrmals die Woche - mal nur die Mädels, mal nur die Jungs oder gemischt. Apropos Räume: Die sind unser größter Stolz, wir haben unser Jugendzentrum nämlich selber gestrichen und eingerichtet, denn hier geht es nur um UNS. Absolut frei von Diskriminierungen, egal wer du bist und woher du kommst, hier kannst du so sein wie du bist!

Also: Komm vorbei und werde ein Teil vom PULS! Wir freuen uns auf dich!

Lara, 18 Jahre

Düsseldorfer Bibliothek stellt Bücher und Filme zur Verfügung

Lesben- und Schwulenbibliothek Düsseldorf stellt PULS Filme und Bücher zur Dauerleihgabe zur Verfügung! Wir freuen uns auf viele schöne Film-Abende im PULS, wünschen unseren Leseratten viel Spaß beim Schmökern und bedanken uns herzlich beim Bibliotheksteam!
Weitere Infos zur Lesben- und Schwulenbibliothek:
www.lusbd.de

21. April Gegenbesuch von KUSS41

Nachdem wir KUSS41 in Frankfurt besucht haben, steht nun der Gegenbesuch an! Am 21. April wollen wir im PULS ab 16 Uhr GRILLEN!!! Es wird bestimmt super schön und außerdem noch lecker!

Elli im PULS - Lebe offen anders - trifft voll zu

Elli Erl im PULS Düsseldorf

Lebe offen anders - trifft voll zu

Elisabeth Maria Erl, besser bekannt als "Elli" ist die bisher einzige Frau, die bei Deuschland sucht den Superstar gewonnen hat.

2004 war ihr Sieg bei der bekannten Casting Show. Mittlerweile ist Elli 32 Jahre alt, wohnt in Köln und ist Lehrerin an einer Realschule in Düsseldorf. Ihre Unterrichtsfächer sind Sport und - wie erwartet - Musik.

Am 07.11.11 war Elli in unserem schwul- lesbischen Jugendzentrum PULS, hat ein großartiges unplugged Konzert gegeben und aus ihrem Buch gelesen. In privater Atmosphäre erzählte sie einiges und hinterher nahmen wir auch die Chance eines Inteerviews wahr.

Wir haben sie gefragt, was sie über ihre zeit bei DSDS im Nachhinein denkt und sie beantwortete dies damit, dass sie nichts in ihrem Leben bereut. Die Teilnahme bei der ersten Castingshow Deutschlands bzw. die Zeit danach "war nicht immer schön und leicht, da man ständig mit Vorurteilen zu kämpfen hat", doch sie hat auch viel Erfahrung gebracht.

Ihrer Meinung nach wäre ihr Leben ohne DSDS so verlaufen, wie es nun ist, allerdings denkt sie, dass sie in Bayern geblieben wäre, wo sie auch her kommt, statt nach Köln gezogen zu sein.

Musik stellt einen großen Lebensinhalt für sie dar. Hätte Elli heute allerdings noch einmal die Wahl, zu DSDS zu gehen, würde sie dies dankend ablehnen. "Ich würde mich nie im Bikini vor Dieter Bohlen stellen, außerdem hätte ich keine Lust, dass mein Privatleben so auserinandergenommen werden würde".

Sie denkt, dass sich bei Casting-Shows viel geändert hat. Sie ist selbst mittlerweile "übersättigt" und sieht sich nur selten Sendungen wie DSDS oder Popstars an.

"The Voice of Germany"  hat sie allerdings interessiert, da dort mehr Wert auf Musik gelegt wird, im Gegensatz zu privaten Geschichten der Teilnehmer.

Elli war für uns natürlich ein perfektes Beispiel dafür, dass man trotz Coming Out natürlich auch bekannt sein kann. Sie hat sich damals als Bisexuell geoutet, da sie sich noch nicht Sicher war, was sie will, lebt alleerdings jetzt in einer lesbischen Beziehung. Ihr Outing hat sie niemals in ihrer schullaufbahn oder Musikkarriere beeinflusst. Allerdings sagt sie auch, dass sie sich, als sie noch jünger war, auch einen ort, wie das PULS gewünscht hätte. Sie beschreibt das PULS als Ort, an dem man Gleichgesinnte treffen, Freunde finden, und sich mit anderen austauschen und einfach über alles reden kann. Dies sind ihrer Meinung nach auch die Stärken am PULS.

"Am Meisten gefallen hat mir eure Einrichtung. Saugemütlich. Der Kaffee ist ganz lecker und viele nette und interessante Menschen sind anzutreffen."

Unsere letzte Frage war, bei Elli aktuell, bei uns zukunftsorientiert, ob es an Schulen mehr Aufklärung geben sollte oder ob mehr passieren muss. Sie beantwortete diese damit, dass an ihrer Schule zu dem Thema viel passiert, es allerdings trotzdem viel Aufklärungsbedarf gibt. Dies fällt ihr vor allem auf, wenn auf den Schulhof die Schimpfworte "Schwul" oder "Homo" fallen. Nach dem wunderbaren Abend mit Elli im PULS hatten wir noch einmal die Chance, sie singen zu hören und haben zusätzlich schön schräg mitgesungen. :-)

Wir hoffen, es war nicht das letzte mal. Vielleicht kommst du ja auch mal vorbei - bei Elli oder bei uns ins PULS

Party zum 1. Geburtstag

11 Uhr. Ziemlich kalt um diese Zeit noch. Bereits um diese Zeit waren Jana, Nadja und ich im PULS um mit den letzten Vorbereitungen zu beginnen. Obwohl Mittwoch und Donnerstag schon fleißig geputzt, organisiert und umgeräumt wurde, musste noch einiges gemacht werden. Der Pavillon musste aufgestellt , die Böden gewischt, Brötchen geschmiert und Kuchen geschnitten werden. Und auch Reden wurden noch geschrieben, man kann ja nicht früh genug damit anfangen. ;-)

Gegen Mittag hatten alle HelferInnen Hunger. Zum Kochen war keine Zeit, also bestellten wir Pizza und futterten sie draußen im Pavillon. War fast wie im Zeltlager, so outdoor! :D
Bei dem ganzen Gewusel verging die Zeit wie im Fluge und schon war es 16.30 und langsam kamen immer mehr Gäste. Die Politik war da, das Jugendamt, zahlreiche Eltern und natürlich ganz viele PULSianerInnen. Selbst aus Bayern und Berlin waren treue Seelen angereist um unseren Geburtstag zu feiern.
So gegen 17 Uhr begann dann der offizielle Teil der Veranstaltung. Zuerst wurden einige kurze Reden gehalten. Es wurden 2 Filme gezeigt. In einem gaben viele ein Statement dazu ab, was das PULS für sie bedeutet. Im anderen wurden Fotos und Videos unserer vielen Aktionen gezeigt. Natürlich gabs auch Geburtstagsgeschenke. Blümchen, Bilderrahmen und eine selber gebastelte Uhr.
Danach gab es noch etwas Live-Musik, unter anderem von allen PULSianerInnen gemeinsam gesungen.
Nach den Auftritten wurde das großzügige Kuchenbuffet eröffnet und nun konnte die Party so richtig beginnen. Es wurde gequatscht, Sekt getrunken, in Erinnerungen geschwelgt, neue Kontakte geknüpft, gekickert und später am Abend dann auch noch zu allen möglichen Hits getanzt.
Trotz der vielen Gäste die da waren lief die Orga in der Küche und hinter der Theke super. Alle haben mit angepackt, egal ob sie eingeteilt waren oder nicht. Danke dafür! :)
Auch als sich die Party dem Ende entgegen neigte packten alle nochmal beim Aufräumen mit an. Das nenn´ ich mal Teamwork. Aber das ist ja immer bei uns so. ;)

Ich denke, dass ich für alle spreche, wenn ich sage, dass es ein wunderbarer, emotionaler, schöner und spaßiger Abend voller Erinnerungen war, welcher uns lange in Erinnerung bleiben wird, genauso wie die Eröffnung. Auch denke ich, dass wir uns alle auf weitere Jahre voller cooler Aktionen freuen.
Wir danken allen, die den Traum von einem so wunderbaren Ort, wie das PULS es ist, haben wahr werden lassen, vor allem aber danken wir Jana und Carsten, die es auch weiterhin möglich machen diesen Traum zu leben.

Viki, 18 Jahre

Kampagne gegen Homophobie im Fußball

"Schwule & Lesben gibt´s in jedem Stadion" ... so lautet die Düsseldorfer Kampagne gegen Homophobie im Fußball!!

 

Fortuna Düsseldorf hat gegen München im DFB-Pokal gespielt und glorreich gewonnen. Mit einem Siegesgefühl gingen auch vorher einige vom Platz, denn ein großes Projekt wurde wieder entschieden gefördert.

Es gibt ein Plakat, welches zeigt, dass es Schwule und Lesben in jedem Stadion gibt. Die neue Poster-Kampagne wurde vor dem Spiel auf dem "heiligen" Rasen vorgestellt von Jana Hansjürgen, der Leiterin des PULS Düsseldorf, Dirk Bierholz, dem Leiter des Fortuna-Fanprojekts und Louisa Voßen, einer Jugendlichen des PULS und Mitwirkende bei der Kampagne.

Die Poster hingen im ganzen Stadion, an jeder Säule und an den Würstchen-Ständen. Außerdem hängt es auch als Poster in vielen Sporteinrichtungen und Fußballvereinen in Düsseldorf aus.

An der tollen Unterstützung von Stadt und Verein sieht man wieder einmal, dass Akzeptanz groß geschrieben wird! Ein Danke für die Unterstützung vom schwul-lesbischen Jugendzentrum PULS aus Düsseldorf.

Zelt, Wald, Lagerfeuer

Unsere Truppe stand Montag morgen am PULS in den Startlöchern, bereit sich in die Autos zu setzen und in Richtung PULS-Sommercamp loszufahren. Die einen mit mehr, die anderen mit weniger Gepäck, aber alle mit richtig viel guter Laune.
Als dann alle Probleme wie alternative Routenplanung wegen Staus auf der Autobahn und leere Autobatterien gelöst waren, fuhren wir mit 4 Autos los zum Jugendzeltplatz „Eyller See“. In allen Autos herrschte super Stimmung. Irgendwie wollte das Kollone-Fahren nicht so ganz funktionieren, aber es sind schließlich doch noch alle angekommen, egal auf welchem Weg.
Es führen halt alle Wege in unser tolles Sommercamp!
Ein Auto kam später noch mit Gepäck nach, weil es wegen leerer Batterie auf den ADAC warten musste. Danke hier an dieser Stelle für´s Bringen der Sachen!

Gleich nach der Ankunft wurde das große Gruppenzelt in Beschlag genommen und farbenfroh mit Federboas, Regenbogenflaggen und PULS-Banner geschmückt. Nicht zu vergessen die Girlanden über unserem Outdoor-Esstisch. Die anderen Gruppen hatten definitiv nicht so ein schönes Zelt! Aber wir sind ja bekannt für unser Auffallen, nicht wahr?
Nachdem alle ihr Nachtlager eingerichtet haben und auch die Duschen und die Küche in Augenschein genommen wurden setzten wir uns zusammen und arbeiteten einen Schlachtplan für die nächsten 5 Tage aus.
Es wurden Küchenteams eingeteilt, und die Aktionen geplant. Und ja, wir haben tatsächlich selber gekocht! Dosen kamen bei uns nicht in die Töpfe. Die anderen Gruppenleiter haben es sich da etwas leichter gemacht und uns fürs Selber-Kochen aufrichtig bestaunt.
Montag stand erst mal Einkaufen, Kochen und Holz für´s Lagerfeuer besorgen auf dem Programm.
Einige Mutige zogen mit Axt und viel Power in den Wald... ach ne, wir waren ja schon im Wald! Mitten in der schönen Natur!  Also nochmal:
Einige Mutige zogen mit Axt und viel Power hinters Zelt und fingen an das dort herumliegende Holz zu hacken. Da das noch nicht für einen langen lauschigen Abend am Lagerfeuer reichte krallten wir uns eine Schubkarre und gingen noch ein Stückchen weiter in den Wald um dort direkt ganze Bäume zu zerlegen. Und so ging das dann jeden Tag, denn wir wollten ja nicht abends im Kalten sitzen.
Zur gleichen Zeit wurde in der Küche fleißig der Kochlöffel geschwungen, wie dann jeden darauffolgenden Tag. Und es hat immer allen geschmeckt.
Abends saßen wir dann am warmen Lagerfeuer und aßen Marshmallows und haben geredet, gelacht, gesungen und sonstigen Blödsinn gemacht.
Und so verbrachten wir jeden Abend am Feuer, bevor wir uns in unsere etwas weniger warmen Schlafsäcke verkrochen. Nachts froren einige ein bisschen, aber die Morgensonne und warmer Tee wärmten die Gemüter wieder.
Der letzte Abend war ein ganz besonderer Abend, aber dazu später.
Dienstag stieß dann auch Carsten zu uns, musste aber Donnerstag wieder fahren. Aber trotzdem toll, dass er gekommen ist.
Morgens machten wir uns auf den Weg zum Kanu-Verleih, wo wir uns auf die Räder schwangen und durch die schöne Umgebung radelten. An der Niers angekommen stiegen wir in die Boote und paddelten los. Gekentert ist leider Gottes niemand, ach ne, zum Glück! aber alle hatten ihren Spaß.
Mittwoch fuhren wir nach Venlo zum Shoppen. Wir konnten es natürlich nicht lassen aus Jux und Dollerei mindestens 3 mal um jeden Kreisverkehr zu fahren, bestimmt auch ein riesiger Spaß für die anderen Verkehrsteilnehmer. ;-)
Der Donnerstag wurde in der Blauen Lagune verbracht mit Wasserski-Fahren, Klettern oder einfach in der Sonne fläzen. Das Wetter war zwar die ganze Woche über schön, aber am Donnerstag besonders schön warm und sonnig! Keine einzige Wolke am Himmel. Perfekter gings einfach nicht!
Der Donnerstag Abend war wie gesagt etwas ganz Besonderes:
Alle hatten sich in Gruppen eingeteilt und etwas für die anderen vorbereitet. Die einen Actionspiele, die anderen waren dichterisch tätig, und noch andere haben gesungen. An diesem Abend flossen wirklich Tränen, so schön war es. Ein wundervoller Abschluss eines saugeilen Sommercamps!!!

Danke an Jana und Carsten, die das alles organisiert haben und auch an Johannes sein Papa, der trotz Autopanne uns das Gepäck gebracht hat.
Hammergeile Woche war das mit euch! Nächstes Jahr unbedingt wieder!

Viki, 18 Jahre